Der Podcast entwickelt sich langsam aber sicher zu dem, was sich die Erfinder der Rundfunkmedien immer gewünscht haben. Mittlerweile hat jeder die Möglichkeit eigene Sendungen zu produzieren und im Netz jedem Menschen der Welt mit funktionierendem Internetanschluss zur Verfügung zu stellen.
Der Videopodcast ist die logische Weiterentwicklung des gewöhnlichen, audiobasierten Podcast, der bereits mit großer Begeisterung von Millionen von Menschen täglich gehört wird. Mit dem aufkommen der videofähigen MP3-Player war es nur eine Frage der Zeit bis Videopodcasts entwickelt werden würden und der bereits im voraus bestehenden, wartenden potentielle Zuseherschaft zum ansehen bereit gestellt würden.
Podcast 2.0
Doch zunächst einmal muss definiert werden, was ein Videopodcast überhaupt ist und dazu müssen wir uns zunächst damit beschäftigen was ein Podcast denn genau ist.
Bei einem Podcast handelt es sich um eine Art Radiosendung, zumeist von Laien aufgenommen, die ohne Bezahlung im Netz zum freien herunterladen hochgeladen sind, und vom User jederzeit angehört werden können und sind konventionellen Radiosendungen insofern überlegen, als dass der Hörer in diesem Fall frei entscheiden kann wann er sich die Sendung anhört und ist daher ungebundener.
Podcasts gibt es zu so gut wie jedem Thema und in so gut wie jeder erdenklichen Sprache.
Ähnlich sieht es bei Videopodcasts aus. Diese sind in etwa wie eine frei verfügbare Fernsehsendung die jederzeit abrufbar ist und bietet ein nicht ganz so breit gefächertes Themenspektrum wie der traditionelle Podcast aber trotz allem eine sehr beachtliche Auswahl an Themen.
Wer Interesse hat eigene Videopodcasts herzustellen, ist allerdings mit mehr Hürden ausgestattet als jemand der versucht einen klassischen Podcast herzustellen, ist dementsprechend aber auch mit weniger Konkurrenz versehen.
Im allgemeinen ist eine mittelteure Kamera und ein kostenloses Schnittprogramm aus dem Internet aber ausreichend um einen guten Videopodcast zu produzieren.