Kategorie-Archiv: Mobile Dienste

Funkgerät

Amateurfunk als Hobby

Während viele Menschen mit ihren technischen Hobbys, allen voran auch die Social Media der EDV, die reale soziale Vereinsamung droht, hat der Amateurfunk einen hohen sozialen Stand. Der Amateurfunk ist als anerkannter Funkdienst rein rechtlich dem Seefunk und anderen Funkdiensten gleichgestellt.

Geschichte und rechtliche Grundlagen

Funkamateure werden die Teilnehmer am Amateurfunk bezeichnet. Sie kennen ihre Geräte und deren Funktionen nicht nur sehr gut, sie legen auch größten Wert darauf, ihre Geräte selber zu bauen. Die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben wird zum Ansporn. Es überrascht immer wieder, wie lange die Erfindungen heutiger Technik her sind. Die historischen Anfänge des Amateurfunks waren die Experimente des hoch verdienten Physikers Heinrich Hertz. Bereits 1888 experimentierte er daran, elektromagnetische Schwingungen zu erzeugen und diese und in einiger Entfernung wieder zu empfangen.

Die soziale Komponente beim Amateurfunk

An der Faszination Signale über längere Distanzen schnurlos zu übertragen, hat sich nichts geändert. Im Gegenteil. Sie trieb die Entwicklung diverser Funktechniken und Funkgeräte deutlich voran. Der Amateurfunk ist heute sehr facettenreich. Die Funker sind von unterschiedlichen Motiven getrieben. Johnny Hills "Ruf Teddybär 04" ist sicher eines der bekanntesten Beispiele für ein sozial anspruchsvolles Hobby. Tatsächlich ist die Kontaktaufnahme und die Kommunikation für viele Funker ein ganz wichtiger Aspekt. Andere konzentrieren sich mehr auf die technische Seite und tauschen sich darüber mit anderen aus. Die häufig recht komplexe Technik fordert den Funker und fördert das Verständnis und den Austausch mit anderen.

Amateurfunker organisieren sich in Vereinen

Der Einstieg in das Hobby des Amateurfunks und das Knüpfen von Bekanntschaften werden unter anderem durch die Organisation in Vereinen vereinfacht und gefördert. Um als fachkundiger Funkamateur anerkannt werden zu können, ist eine Prüfung vorgesehen. In dem Zusammenhang sind fachliches und technisches Wissen notig. Es wird auch geprüft, ob die Kenntnisse bezüglich eines korrekt arbeitenden Gerätes vorhanden sind. Es ist ein Hobby, das Leidenschaft und Idealismus erfordert. Die unbestrittene Faszination im Amateurfunk liegt in der Kontaktaufnahme mit Menschen aus allen Teilen der Welt. Es macht einen ungeheuren Reiz aus, plötzlich jemanden im Empfang zu haben, der aus einer Entfernung funkt, die man rein technisch eigentlich gar nicht einfangen dürfte.
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Bildquelle: © mightyohm „Yaesu FT-901DM“ Bestimmte Rechte vorbehalten. Quelle: Flickr.com

E-Learning

Mehr Lernmöglichkeiten durch E-Learning

E-Learning steigt zu einem neuen Trend auf. Gut ein Drittel der Menschen in Deutschland hat bereits Erfahrungen mit dem digitalen Lernen gesammelt. Damit hat bei den 14- bis 44-Jährigen etwa jeder Zweite digitale Hilfsmittel wie PC, Notebook, Tablet oder Smartphone zum Lernen herangezogen, wie eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands Bitkom ergab. Laut Bitkom-Präsident Dieter Kempf sei das digitale Lernen mittlerweile im öffentlichen Bewusstsein angekommen. Jeder Zehnte (ca. 9 Prozent) verfolgt nach der Umfrage die Absicht, E-Learning in der Zukunft auszuprobieren. Die technischen Möglichkeiten seien heute besser denn je für ein breites Spektrum von Lernformen.

E-Learning in den jüngeren Altersgruppen beliebt

Die 14- bis 29-Jährigen stellen mit 54 Prozent die größte Gruppe der E-Learner. Danach sind es 47 Prozent der 30- bis 44-Jährigen, die der Umfrage zufolge am häufigsten E-Learning nutzen. Bei den Älteren sind es 32 Prozent der 45- bis 59 Jährigen und weiter hinten die über 60-Jährigen mit 16 Prozent, die E-Learning anwenden.

Mobile Learning verzeichnet Fortschritte

Nach den Ergebnissen der Umfrage hat das E-Learning inzwischen die Mobilgeräte wie Tablets oder Smartphones erobert. Das Mobile Learning via Smartphone oder Tablet zähle zu den wichtigsten Trends innerhalb der E-Learning-Branche. Der hohe Absatzboom bei den mobilen Endgeräten führe dazu, dass die Nachfrage hier weiter wachsen wird und die Geräte in ihrer Rolle als Lerngeräte an Bedeutung dazugewinnen werden. Bei knapp 29 Prozent kommen Apps für das Erlernen einer Sprache zum Einsatz. Am häufigsten genutzt werden Online-Nachschlagewerke (70 Prozent) gefolgt von Computer- (57 Prozent) und Online-Trainings (52 Prozent).

 

Bildquelle: © RainerSturm  / pixelio.de

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Per Smartphone unterwegs Videos online schauen

Video Podcasts im Internet sind eine tolle Sache. Sicherlich sind sie jedoch noch gar nicht jedem wirklich bekannt. Die meisten kennen vor allem die ganz gewöhnlichen Audio Podcasts, wie sie beispielsweise auch von diversen DJs oder auch Musikgruppen angeboten beziehungsweise zur Verfügung gestellt werden. Doch Video Podcasts bieten darüber hinaus noch ganz andere Möglichkeiten, die man sich mit etwas Vorstellungsvermögen ja durchaus bildlich ausmalen kann. Doch natürlich braucht man auch das nötige Equipment, mit dem man solche Podcasts auch unterwegs einmal anschauen kann. Was ist also ganz konkret zu tun?

Zunächst einmal wird man einen solchen Video Podcast natürlich auf einem steinalten Handy nicht wirklich zum laufen bringen. Wichtig ist es, dass man über die neueste Technik verfügt, und da ist ein modernes Smartphone, das über die Möglichkeit verfügt, damit ins Internet zu gehen, natürlich absolut Pflicht. Ein solches Smartphone kann man heutzutage schon zu überaus günstigen Preisen bekommen, wenn man einfach mal ein wenig Geduld hat und sich entsprechend umschaut. Oftmals gibt es zu einem Vertrag etwa ein subventioniertes Telefon mit dazu, wobei man sich dann genau ausrechnen sollte, ob man auch wirklich soviel spart, wenn man einmal die ganz normalen Gebühren noch berücksichtigt.

Doch auch das tollste Smartphone nützt einem wenig, wenn man damit zwar ins Internet gehen kann, aber nicht zu entsprechend günstigen Konditionen. Ohne eine Flatrate zahlt man sich hier schnell dumm und dämlich und mit der nächsten Handyrechnung kommt dann der große Frust. Das muss jedoch nicht sein und man kann das ganz leicht vermeiden, indem man sich nämlich eine Flat für mobiles Internet besorgt. Dies kann man beispielsweise beim Anbieter BASE bekommen, dessen Angebot an diversen Flatrates sehr vorbildlich ist, vor allem da man alles sehr flexibel buchen und auch wieder abbestellen kann. So behält man als Kunde ein hohes Maß an Flexibilität und Entscheidungsspielraum.

UMTS-Nachfolger LTE

Überall ist derzeit die Rede vom Datenturbo LTE: Long Term Evolution stellt die vierte Generation mobiler Übertragungstechnik dar und ist daher auch unter 4G geläufig. Vereinfacht gesprochen handelt es sich bei LTE um Breitband via Funk.

In Deutschland sind bislang Vodafone, Deutsche Telekom mit T-Mobile und o2 Telefónica als LTE Anbieter in Erscheinung getreten.

Die Provider hatten bei der großen Auktion der Bundesnetzagentur im vergangenen Jahr die für LTE erforderlichen Frequenzen ersteigert und rüsten derzeit ihre Mobilfunknetze bundesweit auf. Die Pilotphase mit Testbetrieben gilt als abgeschlossen, die ersten kommerziellen LTE-Tarife gibt es seit Dezember 2010. Die Grundgebühr startet bei 20 Euro, wobei die meisten Angebote bei etwa 40 Euro monatlich liegen.

Vorgabe ist, zunächst die „weißen Flecken“ auf der Internetlandkarte zu schließen. Somit werden ländliche Regionen, die bislang noch keinen schnellen Internetzugang hatten, zuerst mit LTE versorgt. Mit LTE ist eine rasante Datenübertragung möglich, die bis zu zehn Mal schneller ist als herkömmliches DSL.

Aktuell wenden sich die Angebote bei LTE ausschließlich an den Heimanwender, entsprechende LTE-fähige Surfsticks und WLAN-Router werden dem Kunden gestellt. Dabei wäre LTE natürlich auch für mobiles Internet via Handy durchaus interessant!

Videos und Filme in HD anschauen, super schnell im mobilen Internet surfen sowie beste Qualität bei der Telefonie unterwegs: Smartphones mit LTE-Empfangstechnik stellen einen multimedialen Fortschritt dar, stehen jedoch noch am Anfang.

Diesen Februar wurde beim Mobile World Congress in Barcelona als erstes LTE-Smartphone das LG Revolution vorgestellt, fürs vierte Quartal 2011 wurde in den Staaten das Motorola Droid Bionic angekündigt. Auf der IFA Berlin dürfte Samsung seinen neuen Smartphone-Tablet-Hybrid Galaxy Q präsentieren, bei dem über LTE als Übertragungsstandard gemunkelt wird. Beim ebenfalls für September erwarteten iPhone 4S beziehungsweise iPhone 5 gilt LTE hingegen eher als unwahrscheinlich. Apple wird wohl aus strategischer Sicht erst in der kommenden Generation für LTE Verwendung finden.

Die LTE Verfügbarkeit soll 2011 noch erheblich steigen, die LTE Anbieter sprechen jeweils von rund 1.500 neu erschlossenen Ortschaften bis Ende des Jahres. Großstädter müssen sich etwas gedulden, wenn auch bereits Stadtstaaten wie Berlin, Bremen und Hamburg oder LTE-Vorzeigestädte wie Köln, Frankfurt und München mit den Konzernen kooperieren und an einer raschen Erschließung arbeiten.

Videopodcasts

Der Podcast entwickelt sich langsam aber sicher zu dem, was sich die Erfinder der Rundfunkmedien immer gewünscht haben. Mittlerweile hat jeder die Möglichkeit eigene Sendungen zu produzieren und im Netz jedem Menschen der Welt mit funktionierendem Internetanschluss zur Verfügung zu stellen.
Der Videopodcast ist die logische Weiterentwicklung des gewöhnlichen, audiobasierten Podcast, der bereits mit großer Begeisterung von Millionen von Menschen täglich gehört wird. Mit dem aufkommen der videofähigen MP3-Player war es nur eine Frage der Zeit bis Videopodcasts entwickelt werden würden und der bereits im voraus bestehenden, wartenden potentielle Zuseherschaft zum ansehen bereit gestellt würden.

Podcast 2.0

Doch zunächst einmal muss definiert werden, was ein Videopodcast überhaupt ist und dazu müssen wir uns zunächst damit beschäftigen was ein Podcast denn genau ist.
Bei einem Podcast handelt es sich um eine Art Radiosendung, zumeist von Laien aufgenommen, die ohne Bezahlung im Netz zum freien herunterladen hochgeladen sind, und vom User jederzeit angehört werden können und sind konventionellen Radiosendungen insofern überlegen, als dass der Hörer in diesem Fall frei entscheiden kann wann er sich die Sendung anhört und ist daher ungebundener.
Podcasts gibt es zu so gut wie jedem Thema und in so gut wie jeder erdenklichen Sprache.

Ähnlich sieht es bei Videopodcasts aus. Diese sind in etwa wie eine frei verfügbare Fernsehsendung die jederzeit abrufbar ist und bietet ein nicht ganz so breit gefächertes Themenspektrum wie der traditionelle Podcast aber trotz allem eine sehr beachtliche Auswahl an Themen.
Wer Interesse hat eigene Videopodcasts herzustellen, ist allerdings mit mehr Hürden ausgestattet als jemand der versucht einen klassischen Podcast herzustellen, ist dementsprechend aber auch mit weniger Konkurrenz versehen.
Im allgemeinen ist eine mittelteure Kamera und ein kostenloses Schnittprogramm aus dem Internet aber ausreichend um einen guten Videopodcast zu produzieren.